IWC Uhren

Die Marke IWC vereint eine kuriose Gründungsgeschichte mit einer Menge Tradition. Im Jahr 1868 gründete Florentine Ariosto Jones, ein amerikanischer Geschäftsmann, die Manufaktur in Schaffhausen, da ein neu errichtetes Wasserkraftwerk unweit des Rheinfalls perfekte Bedingungen für die Maschinen zur Herstellung von Uhren bot. In Schaffhausen fand Jones auch Uhrmacher, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Trotz optimaler Bedingungen scheiterte der Visionär Jones, unter anderem an den hohen Einfuhrzöllen nach Amerika. Nach zweimaligem Konkurs schaffte es IWC ab 1880 Fuß zu fassen und gewinnbringend zu produzieren. Heute gehört IWC der international agierenden Richemont Gruppe an.

Als einer der ersten Uhrenmanufakturen erkannte IWC anfangs des 20. Jahrhunderts das Potential der Armbanduhren und entwickelte kleinere Werke für diesen Zweck. Aber auch Taschenuhrwerke wurden in Armbanduhren verbaut, was die Geburtsstunde der Portugieser Linie war, die bis heute Trendsetter im Bereich großer Uhren ist. Aber auch klassische Fliegeruhren, wie die Spitfire oder die Mark XVI gehören zur Marke, die lange Zeit Spezialuhren für Flieger herstellte. Auch die Ingenieur Reihe ist ein echter Klassiker aus dem Portfolio von IWC. Seit über 50 Jahren wurde ihr zeitloses Design kaum verändert und dabei ist sie auch heute noch eine echte Schönheit. Ein weiteres Highlight von IWC ist die „Grande Complication“, die 659 Bauteile und zahlreiche Komplikationen, wie ewiger Kalender, Datumsanzeige, Mondphase und Repetition aufweist. Von diesem Schmuckstück werden nur 50 Stück pro Jahr gebaut bei einem Preis von einer Viertel Million Euro.

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