Die Geschichte der Marke Tutima lässt sich bis in das Jahr 1927 zurückverfolgen. Damals schlossen sich zwei Glashütter Uhrenfabriken zusammen, die UROFA und die UFAG. Unter der Leitung von Dr. Ernst Kurtz begann man, neben Taschenuhren ebenfalls Armbanduhren herzustellen, ab 1930 auch unter dem Namen Tutima. Das letzte und erfolgreichste Tutima-Modell, das 1940 unter der Leitung von Dr. Kurtz entwickelt wurde, war der erste deutsche Fliegerchronograph mit Schnellstoppvorrichtung und Additionsstoppung. Nach dem Krieg wurde das Unternehmen demontiert. Dr. Kurtz stellte bis 1957 in seinem eigenen Werk in Niederfranken Uhren her, jedoch nicht unter dem Namen Tutima. Dieser Name wurde jedoch ab 1956 für die Uhren von Werner Pohlan verwendet, einem ehemaligen UROFA-Angestellten. Ein einstiger Mitarbeiter der Uhrenfabrik von Dr. Kurtz, Dieter Delecate, ließ sich 1970 den Namen Tutima schützen und produziert bis heute Uhren dieser Marke in der Tutima-Uhrenfabrik GmbH in Ganderkesee.
Das niedersächsische Unternehmen, von dem es übrigens auch wieder eine Zweigstelle in Glashütte gibt, stellt heute ausschließlich mechanische Uhren her, die durch ein klares, funktionelles und maskulines Design charakterisiert sind. Die Classic-Kollektion ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Fliegerchronographen. Daneben gibt es die Military-Linie, die auch in der Bundeswehr getragen wird, Yachtingchronographen für Segler und die elegante FX-Linie.